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Bf 109 G-6 „Schwarze 8“

Werknummer: 440738

Diese Bf-109 G-6 wurde ursprünglich bei den Wiener Neustädter Flugzeugwerken gebaut und 1944 an die Luftwaffe ausgeliefert. Zum Zeitpunkt ihres Absturzes wurde sie von Leutnant Schulte JG 27/I geflogen, sie stürzte am 29. Mai 1944 bei Matzleinsdorf in der Nähe von Melk (Österreich) ab.
Zu diesem Absturz gibt es eine originale Luftwaffe-Verlustmeldung, die sich nun beim neuen Eigentümer befindet. Die Werftabteilung 7/XVIII in Markersdorf/Pielach fragte mehrmals per Fernschreiben bei der zuständigen Dienststelle in Paris wegen der Werknummer und der Motornummer dieser Maschine an und erhielt am 16. August 1944 die Antwort, dass es sich um die Bf 109 G-6 mit der Werknummer 440738 handelt und der Motor DB 605 A die Werknummer 80077 trägt.
Das originale Typenschild wurde zusammen mit dem Wrack geborgen und für den Wiederaufbau verwendet.
Aufgrund der guten Dokumentenlage hat die Luftfahrtbehörde dieses Projekt nicht als Neubau eingestuft, sondern als Wiederaufbau genehmigt.
Es wurde im Jahr 2007 in Österreich von Michael Rinner begonnen und weitgehend fertiggestellt.
Nach umfangreichen Aufbauarbeiten konnte die Airfighter Academy im November 2013 diese G-6 erwerben und setzt nun die Restaurierung fort, bis die Flugtüchtigkeit wiederhergestellt ist.
 
TECHNICAL INFORMATION:
ERSTFLUG: 1935; G-Serie ab 1942
HERSTELLER: Messerschmitt; Konstrukteur: Willy Messerschmitt
MOTOR:
Daimler Benz DB 605 A (12-Zyinder V-Motor)

LEISTUNG:
1475 PS

BEWAFFNUNG:
1x MG 151/20 Maschinengewehr, 2 x MG 131 (13 mm) Maschinengewehre; möglich: Vorrichtungen für Raketen, Bomben, weitere MG und MK
 
Gesamtlänge: 8,95 m
Spannweite: 9,97 m
Gesamthöhe: 2,60 m
Leergewicht: 2.250 kg
Max. Abfluggewicht: 3200 kg
Höchstgeschwindigkeit: 650 km/h
Max. Flughöhe: 12.000 m
Max. Reichweite: 560 km (mit Zusatztank 850 km)
Verwendungszweck: Jäger, Nachtjäger, Aufklärer Besatzung: 1