Einzigartige

AUSSTELLUNG

Erlebe Geschichte hautnah

Kommen Sie vorbei und steigen Sie für einen Augenblick in die Fußstapfen der ersten Piloten aus den führenden Flugnationen. Lassen Sie sich von der Tapferkeit der Piloten inspirieren und lernen Sie mehr über die wichtigsten Meilensteine der Fliegerei. Sehen Sie in unserer Sammlung originale, historische Flugzeuge wie die Messerschmitt Bf 109, Mustang P51, Supermarine Spitfire oder Focke Wulf 190 und viele weitere, alle in flugfähigem Zustand.

Piper Super Cub PA-18

HERSTELLER: Piper Aircraft, Inc.

WERK-NUMMER / SERIENNUMMER: 182546

BAUJAHR: 1950

MOTOR: Continental C-90

LEISTUNG: 90 PS

VERWENDUNG: Schul- und Aufklärungsflugzeug

Die Piper Super Cub PA-18 war aufgrund ihrer gutmütigen Flugeigenschaften über viele Jahre hinweg eines der wichtigsten und beliebtesten Schulflugzeuge („Cub“ = kleiner Bär). Auch die PA-18 fand wie ihre Vorgängerin militärische Verwendung, dann als L-18 bezeich-net. Unsere Super Cub mit der Werk-Nr. 18-2546 ist eines der ältesten erhaltenen Modelle in Europa. Im Jahr 2013 konnte diese besondere Super Cub für die Sammlung im Hangar 10 erworben werden, wo sie nun für Einweisungs-, Charter- und Gästeflüge eingesetzt wird.

Mustang P-51TF

HERSTELLER: North American

WERK-NUMMER / SERIENNUMMER: 44-63473

BAUJAHR: 1944

MOTOR: Packard-Merlin V-1650

LEISTUNG: 1649 PS

VERWENDUNG: Jagd- und Schulflugzeug

Unsere Mustang wurde mit der Werk-Nr. 44-63473 als P-51D-20-NA im Jahr 1944 in Inglewood, CA für die USAF gebaut. Nach mehreren Beschädigungen und umfangreichen Reparaturen wurde die Maschine ab 1950 primär an der Westküste der USA eingesetzt. Im Rahmen einer Generalinstandsetzung im Jahr 2000 wurde die Maschine in eine zweisitzige Trainervariante (TF) umgebaut. Seit 2011 gehört sie zum Bestand der Sammlung im Hangar 10.

Spitfire Mk18

HERSTELLER: Supermarine

WERK-NUMMER / SERIENNUMMER: 6S-676372-165

BAUJAHR: 1945

MOTOR: Rolls-Royce Griffon 65

LEISTUNG: 2050 PS

VERWENDUNG: Jagdflugzeug

Diese Spitfire (Werk-Nr. 6S-676372-165) wurde 1945 für die Royal Air Force gebaut und flog bei der 9. Squadron. Die MkXVIII ist eine spezielle Fotoaufklärer-Variante. Ab 1948 diente sie bei der indischen Luftwaffe. Dieses Original flog nach umfangreicher Instandsetzung in privater Hand ab 1992 wieder in England und den USA. Seit 2015 ergänzt diese Spitfire Mk XVIII die Sammlung im Hangar 10.

Polikarpow PO2 (CSS13)

HERSTELLER: Polikarpow

WERK-NUMMER / SERIENNUMMER: 430

BAUJAHR: 1952

MOTOR: Schwetzow M-11D

LEISTUNG: 132 PS

VERWENDUNG: Mehrzweckflugzeug

Einstmals als Schulflugzeug konzipiert, wurde die U-2 im Laufe der Zeit aufgrund ihrer Viel-seitigkeit unterschiedlich eingesetzt. Am 7. Januar 1928 fand der Erstflug des Prototypen statt. Die einfache Bedienung und Wartung sowie eine enorme Flugstabilität führten dazu, dass die Maschine ab 1930 in Serie produziert wurde. Die Po-2 ist mit ca. 44.000 Stück eines der weltweit meistgebauten Flugzeuge überhaupt. Die hier im Hangar 10 ausgestellte Maschine entstand nach dem zweiten Weltkrieg als polnischer Lizenzbau mit der Werk-Nr. 430.

Bü131 Jungmann

HERSTELLER: Bücker Flugzeugbau

WERK-NUMMER / SERIENNUMMER: 49

BAUJAHR: 1939

MOTOR: Hirth HM-504

LEISTUNG: 105 PS

VERWENDUNG: Schulflugzeug

Unsere Bücker von 1939, eine Bü Jungmann 131 B, mit der Werknummer 49, wurde als Lizenzbau bei den Dornier-Werken Altenrhein in der Schweiz gebaut. Sie diente der Schweizer Luftwaffe bis 1971 als Schul- und Kunstflugtrainer, kam 1976 in privater Hand nach Deutschland und 2011 nach einer Teilrevision in Süddeutschland zum Hangar 10 nach Zirchow.

Bü133 Jungmeister

HERSTELLER: Bücker Flugzeugbau

WERK-NUMMER / SERIENNUMMER: 51

BAUJAHR: 1937

MOTOR: Siemens SH-14

LEISTUNG: 160 PS

VERWENDUNG: Kunstflugzeug

Unsere Bücker 133 C  mit der Werknummer 051 wurde als Lizenzbau bei den Dornier-Werken Altenrhein in der Schweiz gebaut. Sie ist ein Exemplar der ab 1937 mit 7-Zylinder Sternmotor ausgestatteten Variante. Das Triebwerk Sh14A leistet 158 PS und verleiht der Maschine über ihre sehr guten Flugeigenschaften hinaus genügend Power für das Fliegen von Kunstflug-Figuren.

Storch Fi-156 D2

HERSTELLER: Gerhard-Fieseler Werke

WERK-NUMMER / SERIENNUMMER: 2299

BAUJAHR: 1944

MOTOR: Argus As 10C

LEISTUNG: 245 PS

VERWENDUNG: Sanitätsflugzeug

Ein Flugzeug mit besonders guten Kurzstart- und landeeigenschaften sowie der heraus-ragenden Fähigkeit zum extremen Langsamflug. Das Modell der Sammlung im Hangar 10 ist ein 1937er Original aus Kassel (Werk-Nr. 2299) in der Variante D-2, als Sanitätsflugzeug zum Transport von zwei Krankentragen und der Sitzgelegenheit für einen Sanitäter (hinter dem Pilotensitz).

Messerschmitt Bf108

HERSTELLER: Messerschmitt

WERK-NUMMER / SERIENNUMMER: 146

BAUJAHR: 1941

MOTOR: Argus As 10E

LEISTUNG: 270 PS

VERWENDUNG: Reiseflugzeug

Zunächst als Wettbewerbsflugzeug konzipiert und gebaut, wurde die Bf -108 später zu einem luxuriösen Schnellreiseflugzeug weiterentwickelt. Schon im Jahr des Erstfluges 1934 konnte die deutsche Pilotin Elly Beinhorn mit diesem Muster den Europarundflug gewinnen. Neben der weiteren Detailverbesserung der Mustereigenschaften diente die Bf-108 auch als Experimentalträger für technische Neuerungen, von denen einige auch in das Jagdflugzeug Bf-109 übernommen wurden. Als Reiseflugzeug war die Maschine ihrer Zeit weit voraus. Die Bf-108 des Hangar 10 stammt aus dem Jahr 1942 (Werk-Nr. 146); trägt heute das historische Farbkleid der Werksmaschine von Willy Messerschmitt.

Messerschmitt Bf109 G-6

HERSTELLER: Messerschmitt

WERK-NUMMER / SERIENNUMMER: 440738

BAUJAHR: 1943

MOTOR: Daimler Benz DB605A

LEISTUNG: 1475 PS

VERWENDUNG: Jagdflugzeug

Diese Bf-109 G-6 mit der Werknummer 440738 wurde ursprünglich 1944 bei den Wiener Neustädter Flugzeugwerken gebaut und sie stürzte bereits am 29. Mai 1944 bei Matzleinsdorf in der Nähe von Melk (Österreich) ab. Das originale Typenschild wurde zusammen mit dem Wrack geborgen und für den Wiederaufbau verwendet. Dieser wurde im Jahr 2007 in Österreich von Michael Rinner begonnen und weitgehend fertiggestellt; 2013 wurde das Projekt von der Air Fighter Academy übernommen. Im Sommer 2018 konnte die Flugtüchtigkeit endgültig wiederhergestellt werden.

Messerschmitt Bf109 G-12

HERSTELLER: Messerschmitt

WERK-NUMMER / SERIENNUMMER: 15208

BAUJAHR: 1944

MOTOR: Rolls-Royce Merlin 500

LEISTUNG: 1600 PS

VERWENDUNG: Schulflugzeug

Diese zweisitzige Bf 109 G-12 ist 2016 bei der Fa. MeierMotors mit der Werk-Nr. 15208 auf der Basis eines spanischen Lizenzrumpfes (baugleich mit der G-6) aus dem Jahr 1954 sowie unter Verwendung zahlreicher Originalbauteile der Bf 109 G-6/G-12 aufgebaut worden und ist nun mit einem Rolls Royce Merlin-Motor ausgestattet. Von der ursprünglichen Bf 109 G-12 waren von 1943 bis 1945 lediglich 117 Exemplare durch die Umrüstung vorhandener G-4 und G-6 Maschinen entstanden. Die Maschine befindet sich nun im Besitz der Messerschmitt Stiftung und wird bei uns im Hangar 10 für das Piloten-training der Stiftung betrieben und gewartet.

Messerschmitt Bf109 G-14

HERSTELLER: Messerschmitt

WERK-NUMMER / SERIENNUMMER: 462707

BAUJAHR: 1944

MOTOR: Daimler Benz DB605A

LEISTUNG: 1475 PS

VERWENDUNG: Jagdflugzeug

Typisches Merkmal der G-14 ist die sogenannte „Erla-Haube“ mit dem „Galland-Panzer“, einer Panzerglasscheibe hinter dem Kopf des Piloten. Unsere Bf 109 G-14 wurde 1944 bei Erla in Leipzig gefertigt (Werk-Nr. 462707). Am 21. November 1944 stürzte sie nach einem Beschuss durch B-17-Bomber in der Nähe von Hannover/Wülferode ab. Nach der Bergung im Jahr 1997 wurde die Maschine von 2016 bis 2018 wiederaufgebaut und erprobt.

Fw190 A-8

HERSTELLER: Focke Wulf Cottbus

WERK-NUMMER / SERIENNUMMER: 170389

BAUJAHR: 1944

MOTOR: Schwetzwo ASH 82

LEISTUNG: 1900 PS

VERWENDUNG: Jagdflugzeug

Unsere Fw 190 A-8 wurde ursprünglich bei den Focke-Wulf Flugzeugwerken in Cottbus mit der Werk-Nr. 170389 gebaut und 1944 an die Luftwaffe ausgeliefert. Sie flog dann im Jagdgeschwader 1 „Oesau“ in Ostpreußen. Ab der A-8 verfügte die Fw 190 über einen neuen Propeller mit paddelförmigen Blättern aus Holz. Die für die Jagdbombervariante F-2 der Fw 190 entwickelte geblasene Cockpithaube, wurde zum Teil auch an den Maschinen der Variante A-8 montiert. Die neue Haube verfügte zudem über einen verbesserten Panzerschutz und eine verstärkte Abstützung des Kopfpanzers des Piloten.

Das originale Typenschild unserer Maschine wurde neben vielen Originalteilen der Fw 190 für den Wiederaufbau verwendet. Aufgrund der guten Dokumentenlage hat die Luftfahrtbehörde dieses Projekt als Wiederaufbau genehmigt. Nach umfangreichen Aufbauarbeiten ist die Maschine seit August 2019 wieder flugtüchtig.

Pilatus P-2

HERSTELLER: Pilatus Flugzeugwerke AG

WERK-NUMMER / SERIENNUMMER: 75

BAUJAHR: 1950

MOTOR: Argus AS410

LEISTUNG: 465 PS

VERWENDUNG: Schulflugzeug

Diese Eigenentwicklung der Firma Pilatus für die Schweizer Luftwaffe begann bereits Ende 1943. Die Maschine diente zur Ausbildung von Piloten für das Jagdflugzeug Bf-109 und war das erste Flugzeug der Firma Pilatus. Da die Firma als Instandhaltungsbetrieb für die Bf-109 – Flotte der Schweizer Luftwaffe tätig war, fanden verschiedene Bauteile der Bf-109 Eingang in die Konstruktion der Pilatus P-2. Bis ca. 1950 wurden insgesamt 54 Maschinen dieses Typs gebaut, von denen heute nur noch wenige flugfähig sind, so wie die zur Sammlung im Hangar 10 gehörende P-2 mit der Werk-Nr. 075.

EINTRITTSPREISE

Kind

6
5-12 Jahre
Eintritt Austellung
Eintritt Spielewelt
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Jugendlicher

8
13-17 Jahre
Eintritt Austellung
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Erwachsene

10
ab 18 Jahre
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Familie

27
2x Ew, 2x Ki
Eintritt Austellung
Eintritt Spielewelt
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Zusatzleistungen:
Führung ab 10 Personen: 25,00€ einmalig

Design & Umsetzung: Eßlinger Werbeagentur